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Die Pfarrkirchen sind während des Gottesdienstes geöffnet. Die Filialkirchen sind nach vorheriger Vereinbarung und an Feiertagen der Kirchenpatrone geöffnet.

 

Oberpfarrkirche des hl. Martin

An der Stelle der heutigen Kirche soll sich schon im 9. Jahrhundert eine missionarische Station zur Zeit der Christianisierung befunden haben. Mit dem Bau der Kirche, die vom Grunde her eine romanische Kirche ist, wurde in der zweiten Hälfte des 12. oder vielleicht im 13. Jahrhundert begonnen. Später wurde sie mehrmals umgebaut. Der Glockenturm, das Hauptschiff und das einzigartige Kreuzrippengewölbe bleiben noch heute erhalten. Das Kreuzrippengewölbe wird durch den Architekturstil „Gruppe von Laško“ gekennzeichnet, der zum ersten Mal bei dem Bau der Kartäuserkirche in Jurklošter verwendet wurde und den Bau anderer Kirchen in der damaligen Urpfarrei Laško beeinflusste. Die Kirche gehört zu den wichtigsten romanischen Denkmälern in Slowenien. Sie wurde mehrmals umgebaut und zeichnet sich durch den romanischen, gotischen, Barock- und modernen Stil aus. Das Hauptschiff mit dem Turm ist romanisch, die Seitenschiffe – das nördliche ist dem hl. Anton und das südliche Maria gewidmet – wurden im 14. Jahrhundert, in der Gotik, angebaut. Die beiden mit Fresken bemalten Seitenkapellen und die zehn Altäre sind aus der Barockzeit. An der Außenwand der Barockkapelle ist ein Steinlöwe zu sehen, der den aufrechterhaltenen Teil größeren römischen Grabmals präsentiert. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war die Kirche von einer Mauer umgeben, innerhalb der sich der Friedhof befand. Aus dieser Zeit stammt auch die gotische Säule, wo das ewige Licht brannte. Das heutige Bild erhielt die Kirche des hl. Martin nach dem letzten Ausbau im Jahre 1935.
Geöffnet nach Voranmeldung und während des Gottesdienstes.

Gottesdienste:
Mo., Mit.: 7:30 Uhr (auch jeden ersten Freitag im Monat)
Di., Don., Fr., Sam.: 19:00 Uhr
Di., Don., Fr., Sam.: 18:00 Uhr (im Winter)
Son.: 7:00, 9:00, 10:30 Uhr

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Kirche des hl. Hermagoras, Šmohor 

Auf dem Šmohor befindet sich die Kirche des hl. Hermagoras, die älteste und am höchst gelegene Zweigstelle der Pfarre Laško, die erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1421 erwähnt wurde. Die Kirche wurde mehrmals umgebaut, im 16. Jahrhundert wurden das Presbyterium und der Turm angebaut. Das Innere der Kirche offenbart die Kanzel aus dem 17. Jahrhundert, den Hauptaltar aus dem 18. Jahrhundert und die Seitenaltäre aus dem 19. Jahrhundert, die von der Barockzeit geprägt sind. Äußerlich ist die Kirche schlicht gestaltet und nicht gegliedert. Vor der Kirche stehen drei mächtige Linden, die schon in der fernen Vergangenheit gepflanzt wurden.

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Kirche der Mutter Gottes, Marija Gradec

Am Hangfuß des Hügels, wo der Bach Lahomnica in die Savinja mündet, steht die Kirche der Mutter Gottes. Eine Besonderheit der Kirche sind die Fresken mit den Elementen aus der Gotik und Renaissance, die ein seltenes Denkmal in Slowenien präsentieren. Mit dem Bau der Kirche, die nicht in das Presbyterium und Schiff aufgeteilt ist, wurde im Jahre 1505 begonnen. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche ausgebaut und aus dieser Zeit stammt auch der Hauptaltar mit dem Abbild der Karmel-Mutter mit ihrem Kind. Am Hangfuß des Hügels wurden im 18. Jahrhundert vier Barockkapellen errichtet, gewidmet der Mariä Himmelfahrt, Christus, dem Heiligsten Herzen Jesu und dem hl. Peter. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde vor diesen Kapellen das Passionsspiel aufgeführt und vor der Kirche wurde die Kreuzigung dargestellt. Das Passionsspiel wird als erstes Beispiel einer slowenischen Theateraufführung erachtet. Neben den Kapellen stand die Statue der hl. Mariä, die später nach Laško vor die Kirche des hl. Martin gebracht wurde.
In der Nähe von der Kirche der Mutter Gottes befindet sich das Schloss, das unter dem Namen Hof zu Graz bekannt war. Es wurde früher gebaut als die Kirche und wechselte so manch einen Besitzer, unter anderem war es im Eigentum der Kartause Jurklošter, der Grafen von Cilli und der Barone von Moscon. Heute ist das Schloss umgebaut und darin befindet sich das Gasthaus Čater.

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Kirche der hl. Katarina, Kuretno

Die Errichtung der Kirche der hl. Katarina reicht in die Zeit um das Jahr 1500 zurück. Gerade deswegen zählt die Kirche zu einer der ältesten in der Urpfarrei Laško. Der Hauptaltar stellt die hl. Katarina dar; neben ihr befinden sich noch die heilige Margareta, Apollonia, Barbara und Lucia. Der Seitenaltar gegenüber der Kanzel ist der heiligen Dorothea gewidmet. Der Seitenaltar aus der Renaissance ist dem heiligen Markus gewidmet und mit dem Gemälde Die Anbetung der Heiligen drei Könige geschmückt, das zu den wichtigeren Gemälden aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts gehört. Bis zum Jahre 1826 war die Kirche vom Friedhof umgeben, dessen ovalförmige Mauer bis heute erhalten ist.

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Kirche des hl. Michael,  Šmihel

Die Wallfahrtskirche des heiligen Michael mit zwei Glockentürmen wurde zwischen 1637 und 1641 gebaut. Sie zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern im Flussgebiet von Savinja. Charakteristisch für diese Kirche sind die Elemente aus der Gotik und Renaissance. Im reich ausgestatteten Inneren befinden sich „goldene Altäre“: der Hauptaltar mit dem heiligen Michael und vier Engeln, zwei Seitenaltäre und zwei Altäre auf den beiden Seiten des Schiffes. Einer davon war einmal der Hauptaltar in der zertrümmerten Kirche des heiligen Egidius in Zidani Most. 
Auf dem interessanten Weg bis zur Kirche stehen vier von sieben Kapellen der Kreuzwegstationen, die früher mit Fresken bemalt waren, heute sind sie jedoch von Unterschriften der Besucher zerstört. Nachdem die Kirche gebaut wurde, ließ der Oberpriest von Laško Janez Zlatoust Cobelli de Belmonte die Kapellen errichten.

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Kirche des hl. Christoph, Krištof

Einer Legende nach stand an der Stelle, wo sich heute die Kirche befindet, vor mehreren Jahrhunderten ihre Vorgängerin, die langsam verfallen ist. Die Kirche, die im Jahre 1738 gebaut wurde, ist dem heiligen Christoph gewidmet. In der Kirche befindet sich die älteste Orgel in Slowenien aus dem Jahre 1682, die sich ursprünglich in der Kirche des heiligen Martin befand. Deren Abbild befindet sich auch auf dem ehemaligen 200 SIT-Geldschein.

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Kirche der Mutter Gottes von Lurd,  Rimske Toplice

Die Wallfahrtskirche der Mutter Gottes von Lurd wurde im Jahre 1886 errichtet. In den Altar wurden Steine eingebaut, die aus der berühmten Lourdesgrotte in Frankreich gebracht worden sind. Die neu errichtete Kirche ist zu einem beliebten Wallfahrtsort geworden. Die Kirche bietet einen wunderschönen Blick auf Rimske Toplice.

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Kirche des seligen Anton Martin Slomšek,  Zgornja Rečica

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Die Kirche des seligen Anton Martin Slomšek befindet sich im malerischen Rečica-Tal. Die Pläne für den Bau wurden von dem Architekten Janez Valentinčič angefertigt, dem Assistenten der weltweit bekannten slowenischen Architekten Jože Plečnik. Die Kirche wurde im Jahre 1939 gebaut und dem Beschützer von Slomšek, dem heiligen Antonius dem Großen geweiht. Im Jahre 2000 wurde sie zu Ehren des seligen Anton Martin Slomšek geweiht, dessen Statue den Hauptaltar schmückt.
Der Einfluss des Meisterarchitekten Jože Plečnik zeigt sich in der Form des Turms, des Inneren und des Hauptaltars. Die Kirche ist eine interessante und bunte Kombination aus verschiedenen Stein-, Ziegelarten und Betonelementen. Besondere Schönheit verleihen ihr die Balkone am Turm, die mit einem Betongewölbe abgedeckt sind. Die spezifische Orientierung des Gewölbes bewirkt, dass sich das Glockenlauten direkt ins Tal ausbreitet.

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Kirche des hl. Mauritius, Jurklošter

Die Kartäuserkirche des heiligen Mauritius wurde im Jahre 1227 im späten romanischen Stil gebaut. Die Kirche inklusive ein Teil der mittelalterlichen Mauer mit dem Schutzturm präsentiert den einzigen Teil des einstigen Kartäuserklosters, der bis heute erhalten blieb.
Von der Form her ist die Kirche eng und lang, typisch für ein Kloster. Ihre Besonderheit ist das Kreuzrippengewölbe, das sich später auch in anderen Kirchen der Umgebung von Laško zeigte und wird „Gruppe von Laško“ genannt. Interesse weckt auch der gotische Steinglockenturm auf der Holzdachkonstruktion. Das reiche und interessante Innere offenbart unter anderem die Kanzel und den Altar aus dem Jahre 1868, aber auch originelle spätromanische und frühgotische Elemente und Reste der Gemälde aus Renaissance. Auch das Äußere der Kirche ist etwas Besonderes: in den Nischen der neuromanischen Fassade sind drei Personen abgebildet, die mit der Vergangenheit des Klosters und der Kirche verbunden sin – der Bischof Henrik I. aus Krško, der heilige Johannes der Täufer und in der mittleren Nische soll entweder Leopold VI. von Babenberg oder der heilige Mauritius abgebildet sein.

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Kartause Jurklošter, Jurklošter

Im engen Talbecken von Gračnica befindet sich das Klostergebäude, das von französischen und italienischen Mönchen um das Jahr 1170 errichtet wurde. Am Ende des 12. Jahrhunderts verödete das Kloster zum ersten Mal. Der Herzog der Steiermark Leopold VI. von Babenberg hat es 1208 wieder zurück ins Leben gerufen; er ließ die Kirche des hl. Mauritius bauen, und zwar in einem neuen Architekturstil, genannt „Gruppe von Laško“, dessen Besonderheit das gerippte Kreuzgewölbe ist. Die Grafen von Cilli haben die Kartause finanziell unterstützt und verliehen ihm Immunität von der Gerichtsbarkeit und neue Gebiete. Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte über die verbotene Liebe zwischen Friedrich II. von Cilli und Veronika von Desenice, das Verstecken innerhalb der Klostermauern und den tragischen Tod von Veronika. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster von Türken eingefallen und in der Zeit der Bauernaufstände zwischen 1573 und 1635 wurde es von lokalen Bewohnern ausgeraubt. Die Kartause war dann im Besitz der Jesuiten, die diese bis ihrer Auflösung im Jahre 1773 bewohnten. Die Kartause wechselte so manch einen Besitzer und wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges abgebrannt. Bis heute sind ein Teil des Klostergebäudes, der Schutzturm und die Kirche des heiligen Mauritius erhalten geblieben.

Geführte Besichtigungen sind für Gruppen bei Voranmeldung möglich oder von Mai bis Oktober am Sonntag und an Feiertagen von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Kontakt :

Zavod Odon Jurklošter
Jurklošter 24
2373 Jurklošter
W: www.odon.si
E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
T: +386 (0)3 734 08 61

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Andere Kirchen

  • Kirche der hl. Gertrud von Nivelles in Sedraž
  • Kirche der hl. Margareta in Rimske Toplice
  • Kirche der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria in Širje
  • Herz-Jesu-Kirche bei Zidani Most
  • Kirche des hl. Koloman in Lokavec
  • Kirche des hl. Nicholaus in Lažiše
  • Kirche des hl. Kancijan auf Polana
  • Kirche des hl. Jodok unterhalb von Lisca
  • Kirche der hl. Dreifaltigkeit über Lahov Graben
  • Kirche des hl. Petrus in Olešče
  • Kirche des hl. Rupert in Šentrupert
  • Kirche des hl. Lenart auf Vrh nad Laškim

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Kapelle des hl. Johannes Nepomuk,  Laško

Die meisten Städte an den Flüssen in der ehemaligen österreich-ungarischen Monarchie wurden durch ein Abbild des heiligen Johannes Nepomuk geprägt. Er zeigt mit dem Finger auf den Mund und nach der Legende weigerte er sich, das Beichtgeheimnis zu brechen. Deswegen ist er als Märtyrer gestorben. Johannes Nepomuk beschützte die Flößer vor Überschwemmungen und segnete zahlreiche Flöße auf der Savinja.

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Kapelle der hl. Barbara, Trobni Dol

Die Kapelle war ursprünglich der Mutter Gottes von Lurd gewidmet. Ihrem schlechten Zustand zufolge wurde sie im Jahre 1993 aufgebaut und der heiligen Barbara gewidmet. Diese moderne Kapelle zeichnet sich durch einen Turm mit zwei Dachgewölben aus. Das Abbild der hl. Barbara ist aus Ton, Glass und Stahl gemacht. Die Kapelle hat vier Glocken; die wichtigste davon ist die Wunschglocke.

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Kirchweihquelle, Laško

Die Kirchweihquelle hat ihren Ursprung im Berg Hum und wurde während des Baus der Südbahn entdeckt. Das Wasser aus dieser Quelle galt als das beste Trinkwasser weit und breit. Das heutige Erscheinungsbild erhielt die Quelle im Jahre 1906, als sie vom damaligen Tourismusverein aufgebaut wurde. Zu dieser Zeit wurde auch eine Kapelle errichtet und Fichten wurden gepflanzt.
Laut einer Legende sind eines heißen Sommertages ein Priester und sein Begleiter an der versiegenden Quelle vorbeigekommen. Da das Wasser nur langsam geflossen ist und die beiden ihren Durst nicht stillen konnten, kniete der Priester nieder, fing an zu beten und machte ein Kreuz über die Quelle. In diesem Moment ist viel Wasser aus der Quelle geflossen und den beiden ihre Durst gelöscht.
 

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Eucharistisches Kreuz 

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Kurz unterhalb vom Hum steht das 3-Meter große Eucharistische Kreuz. Es wurde im Jahre 1936 von Miloš Hohnjec errichtet und vor dem Zweiten Weltkrieg als Andenken an den Eucharistischen Kongress in Ljubljana aufgestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde es abgebrannt und nach 50 Jahren auf seine ursprüngliche Stelle aufgestellt. Auf dem Kreuz befand sich ein Abbild von Jesus Christus, das später durch eine Tafel “Die Bewohner von Laško haben mir versprochen, das Kreuz wieder aufzustellen“ ersetzt wurde.

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